Gästebuch

Am 19.2.12 spricht Harald Welzer in Freiburg i.Br.:
Theater Freiburg, Grosses Haus, Bertoldstr. 46:
Veranstaltung Capitalism Now,
11h Vortrag von H. Welzer:
Zukunft. Welche Zukunft? Oder: wie sieht die Welt von morgen aus?
Anschliesend Diskussion im Winter-Foyer.
Eintritt: 6€, Plätze nummeriert.
Vorbestellung: D-761 201 28 53, Mo-Fr 10-18h, Sa 10-13h. Karten abholen bis 1030h.
Herzlichen Gruss
Simon
Liebe Novka
Das Gästebuch ist öffentlich und kann darum auch über Suchmaschinen gefunden werden. Was findest Du peinlich?
En Gruess
Reto
Hallo, es ist ziemlich kritisch, dass das Gästebuch aus dem Google Search anklicken und dann lesen kann! Peinlich, Novka
Der Zeitpunkt bring im nächsten Heft unterschiedliche Nachbarschaften aus der ganzen Schweiz. Wer seine Nachbarschaft vorstellen möchte oder interessante und inspirierende Geschichten rund ums Thema weitererzählen möchte, bitte melden:
input@zeitpunkt.ch
Super Eure Idee einer Idee einer Gemeinschaft nur ein bisserl trocken und arg theoretisch.
Um mehr Leute für eine Gemeinschaft zu gewinnen müsste man doch die Vorteile, die ein Mitglied dieser Gemeinschaft hätte, mehr hervorheben.
Ein paar poetische Gedanken dazu in meinem Blog http://teilkreis.blogspot.com/
Guten Morgen Reto
Liebe Neustarter
Wir freuen uns über den gelungenden Neustart und wünschen allen bereichernde und inspirierende Erlebnisse. Auf bald wieder mal, herzlich,
Urs, Maja, Noël und Elias
Guten Tag ihr lieben Neustarter!
Jetzt erst haben wir eure Seite entdeckt. Es ist ganz in unserem Sinne!
Wir sind:
Isabelle Goumar, Kunstlehrerin (früher Gründungslehrerin einer Rudolf Steiner Schule)
Uwe Burka, Sozialtherapeut und Berater für neue Siedlungsformen (Mehrgenerationen, ökolog. Bauen, neue Wirtschaftsformen...)
Wir leben in der Nähe von Lausanne auf dem Lande und versuchen mit unserer Nachbarschaft einiges Neues zu entwickeln...
Zu dem Treffen am 13.3. schaffen wir es leider wohl nicht. Euch aber viel Erfolg dabei!
Der folgende Artikel von uns zeigt euch etwas von unserer Arbeit:
Artikel
Unser Beitrag zu Kopenhagen
Wir verbrennen gerade innerhalb weniger Jahrzehnte den gesamten Kohlenstoff, der sich über Millionen von Jahren in Form von Öl, Gas und Kohle unter der Erde angesammelt hat und blasen ihn in Form von CO2- Gasen in unsere Atmosphäre.
Die so genannte zivilisierte Welt ist dabei der Hauptverantwortliche. Wir verbrauchen ca. 20x so viel dieser Energieträger wie der Durchschnittsmensch in Asien oder Afrika.
In Kopenhagen versuchte sich die Spitze der internationalen Politik auf CO2- Reduzierungen zu einigen. Über die Kostenverteilung zur Umsetzung dieser Ziele konnte man sich nicht verständigen. Es gab dann leider nur eine unverbindliche Absichtserklärung die Erderwärmung nicht mehr als um weitere 2 Grad Celsius ansteigen zu lassen. Mehr nicht! Allerdings werden diese „nur“ 2 Grad Wärmeanstieg verheerende Auswirkungen für unseren gesamten Erdorganismus haben. Unsere Kinder werden die Auswirkungen bitter bezahlen müssen. Sie werden fragen, warum wir nicht mehr getan haben, zumal wir alles notwendige Wissen haben, um verantwortliche Wege einzuschlagen!
Grosse CO2- Reduktionen sind technisch und finanziell ohne weiteres möglich, es bedarf aber Mut zur Veränderung! Das heißt aber auch unser Geld in die richtige Richtung zu leiten.
Vor ein paar Monaten sind weltweit Tausende von Milliarden für Bankenrettungen von den Regierungen ausgegeben worden, nachdem massiv spekulative Investitionen in eine Scheinwirtschaft verloren gingen. Wäre auch nur ein Teil dieser Gelder in reale Umwelt-, Sozial- und Bildungsprojekte gegangen, hätte ein Vielfaches der eigentlich angestrebten Ziele von Kopenhagen erreicht werden können!
Nun, nachdem die „Obrigkeit“ es verpasst hat sich wirklich für Mensch und Umwelt einzusetzen, sind die Fragen an uns gestellt:
Wo stehe ich, bzw. wo stehen wir mit unserem Umweltbeitrag?
Planen wir Änderungen in unserem Leben?
Wer verwaltet mein Geld? In welche Projekte wird es investiert?
Auch, wenn sich die meisten Menschen noch nicht ändern können oder wollen, will ich, bzw. wollen wir trotzdem als gutes Beispiel vorangehen?
Wir persönlich versuchen uns den dringend notwendigen Herausforderungen mit Sorge, aber auch mit Freude zu stellen. Wir geben ihnen einen angemessenen Raum in unserem Leben, so wie wir auch einem kranken Kind mehr Zeit und Aufmerksamkeit geben würden.
Bekanntlich kehrt man zuerst vor der eigenen Haustüre! Darum haben wir bei uns zu Hause mit Folgendem angefangen:
• Wir haben unser Haus (Baujahr 1964 / 1970) so renoviert, dass es nur noch 1/6 der bisherigen Brennstoffenergie braucht.. Dieser nur noch kleine Bedarf wird nun, anstatt mit Öl, mit Holz abgedeckt, welches CO² neutral ist, da es zu seinem Wachstum den Kohlenstoff aus der Luft nimmt. Unsere Photovoltaikanlage erzeugt mehr als doppelt so viel Strom, wie wir selbst verbrauchen. Damit ist unser Haus eigentlich ein 0 – oder sogar ein Plus- Energiehaus.
• Eines unserer 2 Autos haben wir verkauft. Ein Elektrofahrrad und die Bahn lassen uns weiterhin sehr flexibel sein. Mittelfristig wird das verbleibende Auto durch ein Elektroauto ausgetauscht, was unsere Energiebilanz zusätzlich verbessern und gleichzeitig sehr ökonomisch sein wird. Carsharing ist mit der Nachbarschaft auch bereits in Vorbereitung.
• Unsere Nahrung kommt fast ausschließlich aus dem lokalen biologischen Anbau. Überhaupt achten wir bei unseren Konsumgütern auf deren Notwendigkeit, die Transportwege und die Herstellungsart.
• Unser Geld haben wir erst einmal für die ökologische Renovierung unseres Hauses ausgegeben. Ansonsten wollen wir uns finanziell an einem biologisch- dynamischen Hof in der Nachbarschaft beteiligen. Wir haben auch ein Konto bei einer alternativen Bank, die die Gelder nur an ökologische, soziale und kulturelle Projekte in der Realwirtschaft weiter verleiht.
• Sozial stehen wir mit unserem Veränderungsenthusiasmus nicht im Abseits. Z.B. pflegen wir mit unserer Nachbarschaft einen guten praktischen und sozialen Austausch. Dabei studieren wir mit ihnen auch regelmäßig ökologische, soziale, ökonomische und geistige Zusammenhänge und verschaffen uns so Kenntnis von wichtigen Vorgängen, in die wir eingebunden sind.
Über Generationen und Generationen hat die gesamte Menschheit ihr Wissen weiter entwickelt. Uns steht dieses Wissen heute unbegrenzt zur Verfügung. Ich kann selber frei und bewusst entscheiden welches Wissen ich mir aneigne, weiterentwickele und umsetze.
Die junge Generation braucht für ihre Entwicklung unser Vorbild. Wollen wir dies mit Liebe und Verantwortung wieder leisten?
Isabelle Goumaz / Uwe Burka,
La Vulpilliere
1070 Puidoux, CH
Tel: 021 9463439
„entwicklungsfreude@web.de“
(Dieser Artikel erschien im Februar in einigen Zeitungen)
Erstmals herzliche Gratulation zum Mut und zur gelungenen Homepage. Das Projekt "Neustart Schweiz" empfinde ich als spannend und zukunftsweisend.
Es ist so, wie es auf dieser Seite beschrieben wird: Wir müssen uns mehr um nachhaltige, humaitäre und vor allem ökologische Projekt kümmern. Das fängt wohl vor allem damit an, dass wir uns selbst verändern: Dass wir Energie sparen, wo wir können, z.B. Licht ablöschen, dort wo es nicht gebraucht wird und Wasser nicht verschwenderisch minutenlang den Abfluss runterlassen.
Insgesamt bedarf es wohl einer neuen Mentalität. Einer bewussten Mentalität. Bewusst im Sinne des ständigen Gedanken, dass wir mit den natürlichen Ressourcen so umgehen, dass auch unsere Mitmenschen und Nachkommen noch genug davon haben.
Spannend in dieser Hinsicht ist sicher auch, dass mittlerweile auch die Medien auf diese Problematik vermehrt aufmerksam machen. Unternehmen werden in Zukunft zusätzlich sich mehr Gedanken machen müssen, welchen Beitrag Sie zur Aufrechterhaltung unserer Natur leisten möchten. Mit Sicherheit sind die Komsumenten kritischer geworden - und das ist gut so.
Ich selbst bin in einer Firma tätig, die Textilien bedruckt. Während früher die Konsumenten einzig und alleine nach den Preisen fragten, kann ich heute beobachten, dass sich Konsumenten vermehrt um Fragen wie Produktionsbedingungen kümmern. Heute bieten wir deshalb hauptsächlich nachhaltig und fair produzierte Textilien der Marke Switcher an. Wer mehr über unser Projekt erfahren möchte, kann unsere Internetseite besuchen:
Ich würde mich über Besuche freuen. Gleichzeitig wünsche ich dem Projekt "Neustart Schweiz" weiterhin viel Mut und Erfolg! Liebe Grüsse
Kreativ Denkende der Welt vereinigt euch!
KaPeS - Künstler Partei Schweiz grüsst p.m
Lebensraum für ein (noch) ungeborenes Kind!
Wir sind Künstler. Wir denken anders.
Wir lösen uns vom System, das uns entfremdet!
Wenn wir darauf warten, dass sich in Politik, Wirtschaft und Geldschaft von selbst etwas zum Guten wandelt, sind wir lange tot, und unsere Kinder und Kindeskinder müssen ums nackte Überleben kämpfen.
Das monolithische Ungeheuer PolitWirtschaftGeld ist kein lebendiges, aus sich selbst heraus wachsendes System. Es wuchert bloss und versucht verzweifelt einen Zustand zu flicken, der nie funktioniert hat. In zyklisch wiederkehrenden Katastrophen postuliert das System seine Notwendigkeit. Von rechts und links wollen Parteien uns belehren, dass wir alle diesen Überbau mittragen müssen, weil es gar nichts Anderes mehr gibt.
Doch das stimmt nicht. Es gibt uns; lebendige, atmende, kreative, selbstbewusste Individuen.
Wir haben die Kraft, unseren Alltag zu gestalten unsere Tätigkeit so zu organisieren, dass wir im Einklang mit unserer Umgebung leben. Hier bei uns erleben wir Freude und Auseinandersetzungen. Hier wachsen wir, hier sind wir zu
Hause. Von hier brechen wir auf.
Was da oben, dem Leben entrückt, im PolitWirtschaftGeld System passiert, ist nicht unsere Sache.
Je zahlreicher wir uns dem Ungeheuer entziehen, desto mehr schwächen wir das
System, welches auf brave Konsumenten, brave Anleger, brave Technokraten,
brave Kranke, brave Übergewichtige und braves Ewig-Jung-Und-Schön-Sein angewiesen ist. Bald kommt die Zeit, da das System uns hofieren muss, wenn es an uns doch noch was verdienen will.
Liebe Grüsse von der gar nicht so braven quasi Grossmutter
Eva Jelmini
mailto:eva.jelmini@kuenstlerpartei.ch
Künstler Partei Schweiz, Sektion Zürcher Oberland
Lieber P.M.
Toll, die Seiten sind wirklich super organisiert.
Ja, ich denke, dass die Zeit gekommen ist, um mal richtig wahrgenommen zu werden.
Ich freue mich sehr auf den 25. in Bern:-)
Andre CNR http://helvetien.ch/manifest.htm
Das Gästebuch steht ab sofort allen offen, welche einen Kommentar zum Buch oder zur Website hinterlassen möchten.


